Kognitive Verhaltenstherapie
Das Glück des Lebens besteht nicht darin, wenig oder keine Schwierigkeiten zu haben, sondern sie alle siegreich und glorreich zu überwinden.
Carl Hilty

Die( KVT)  Kognitive Umstrukturierung oder wie wir anders denken und unsere Sichtweise verändern können

Schon vor über 2000 Jahren erkannte der griechische Philosoph Epiktet:

„ Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sonder unsere Sicht der Dinge“

Unser Denken bestimmt zum großen Teil unser Fühlen und Verhalten, bis hin zur Ausprägung von Emotionalem Schmerz und psychischen Störungen.

Die KVT bietet Hilfe zur Selbsthilfe – werde Dein eigener Therapeut

Die KVT Methode ermöglicht uns emotionale Probleme zu überwinden

Die KVT wurde in 1000en von Studien wissenschaftlich auf ihre Wirksamkeit überprüft

Die KVT unterstützt uns Denkfehler zu erkennen, hilfreichere Gedanken, Einstellungen und Glaubenssätze zu entwickeln und einzuüben.

Im Grunde wissen wir selbst wo die Lösungen in uns zu finden sind, doch manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.

Und hierbei möchte ich Sie unterstützen, Ich führe Sie durch Ihren „Wald“.

Das Ziel der Zusammenarbeit ist, dass Sie Ihr eigener wissenschaftlicher Experte für Ihre Lebensprozesse werden und Lösungswege für sich erfahren, die Sie – auf  Dauer unabhängig von mir – selbst anwenden können.

Denn: Sie sind der Experte/In für Ihren Lebensinhalt, ich bin Expertin für den Prozess, sprich: Ihre Entwicklung zu begleiten.

Mit dem ABC Schema aus der REVT
(Praxis der Rational-Emotiven Verhaltenstherapie nach Albert Ellis),
möchte ich Ihnen gerne aufzeigen, wie unsere Gedanken unsere Gefühle und unser Verhalten beeinflussen und negative, nicht zielführende Gedanken erkannt und verändert werden können.

Das A steht für einen Auslöser, das kann eine Situation, ein Ereignis, oder das Verhalten einer Person sein
Das B steht für unsere Bewertungen, Beurteilungen. D.h. wie beurteilen oder bewerten wir o.g. Auslöser
Das C steht für Consequenzen, wie Fühlen und Verhalten wir uns aufgrund unserer Bewertungen und Beurteilungen

Beispiel:
Sie haben einen Arbeitskollegen den Sie morgens auf dem Flur grüßen. In den meisten Fällen wird dieser Gruß von Ihrem Gegenüber nicht erwidert.
Unter Umständen denken Sie: Dieser arrogante Schnösel, was bildet der sich ein, so ein Idiot. Sie sind verletzt und verärgert.
Zusätzlich werden Sie von Mitarbeitern aus anderen Abteilungen über das Verhalten dieses Kollegen angesprochen. Das geht Ihnen langsam aber sicher auf die Nerven. Sie können ja schließlich auch nichts dafür, dass dieser Typ so reagiert.
Welche Möglichkeiten gibt es, mit diesem Verhalten klarzukommen.

Sie ärgern sich jedes Mal erneut über ihn und über die Kommentare der anderen. Damit versauen Sie sich selbst unter Umständen den Tag. Reagieren irgendwann nur noch sauer und wütend.
Oder
Sie nehmen sein Verhalten zur Kenntnis, zucken die Schultern und lassen es gut sein.
Oder
Sie sprechen ihn auf sein Verhalten an, indem Sie ihn fragen warum er Sie manchmal einfach ignoriert.

Antwort des Angesprochenen:
Er ist erstaunt und bestürzt über Ihre Feststellung. Erklärt Ihnen, dass er oft so in Gedanken ist und es gar nicht wahrnimmt, wenn ihn jemand grüßt oder anspricht.
Er bittet Sie sogar darum ihn auf sein Verhalten hinzuweisen, wenn es wieder vorkommt.
Sie sehen, wir machen uns oftmals selbst das Leben schwer.
Wenn wir, wie in diesem Beispiel den Mut haben den- oder diejenige anzusprechen kann sich die Sachlage sehr leicht verändern.
Natürlich kann es Ihnen auch passieren, dass Sie eine unfreundliche Antwort erhalten. Dann liegt diesem Menschen offensichtlich nichts an einem guten kollegialen Verhältnis. Das ist dann seine Entscheidung und hat nichts mit Ihnen zu tun.

Im genannten Beispiel steht A (Auslöser) für das Verhalten des Kollegen und die Kommentare der Mitarbeiter aus anderen Abteilungen.
Das B die Bewertung: arroganter Schnösel, Idiot, es verletzt mich
Die möglichen Consequenzen:
1. Ich ärgere mich permanent über diese Ignoranz und die Beschwerden der anderen
2. Ich nehme das Verhalten zur Kenntnis und mach mir keine weiteren Gedanken darüber
3. Ich spreche ihn an, weil ich wissen möchte warum er so reagiert. Dadurch
ergibt sich für mich die Möglichkeit meine Sichtweise zu verändern.

Dieses Beispiel beruht auf eigener Erfahrung. Meine anfänglich negative Begegnung  mit diesem Arbeitskollegen hat sich durch das Gespräch zu einer wertschätzenden, freundschaftlichen Beziehung entwickelt.

Wir können weder Menschen noch Situationen oder Ereignisse verändern. Wir sind aber in der Lage und hier geht es  ausschließlich um unser eigenes Wohlbefinden, unsere Sichtweise über bestimmte Dinge zu verändern. Dabei geht es nicht darum etwas „ Schön zu reden“, sondern eher darum mit der Realität so wie sie ist bestmöglich umzugehen.
Ich möchte Ihnen dabei behilflich sein, leidvolle Muster zu durchbrechen und neue Wege der konstruktiven Lebensgestaltung zu finden.

Um klar zu sehen, genügt oft schon ein Wechsel der Blickrichtung.“
(A. de Saint-Exupéry)

Buchempfehlungen:
Gefühle verstehen Probleme bewältigen von Doris Wolf & Rolf Merkle
Gefühle verstehen und positiv verändern von Dieter Schwatz
(Ein Lebenshilfebuch zur Rational-Emotiven Verhaltenstherapie)

Zur Kostenübersicht

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